Tierzeit

Wenn Hund oder Katze sich selbstständig machen, dann ist die Aufregung beim Herrchen groß. Zum Glück finden Tiere oft selbst wieder nach Hause oder werden gefunden. Der Tierschutzverein Schramberg trägt tagtäglich dazu bei, dass solche Ausflüge ein glückliches Ende nehmen.

Unsere Rubrik „Tierzeit“ hilft Tieren aus unserer Neckarburg-Region ein neues Zuhause zu finden. Dabei stellen wir zusammen mit Daniela Pfeiffer vom Tierschutzverein Schramberg jede Woche ein neues Haustier vor. Montags gegen 16:20 Uhr, Mittwochs gegen 8:10 Uhr, Donnerstags gegen 18:20 Uhr und Samstags gegen 10:40 Uhr.

Übrigens sucht der Tierschutzverein Schramberg immer wieder ehrenamtliche Helfer, gerade für die Bauarbeiten am neuen Tierheim in Schramberg!

Krötenwanderung im Landkreis Tuttlingen

Pressemitteilung des Landkreises Tuttlingen vom 13. März 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere heimischen Amphibien (Kröten, Frösche, Molche, Salamander), die den Winter sicher in geschützten Bodenverstecken in ihrer Winterstarre verbracht haben, erwachen allmählich. Die Amphibien werden in den nächsten Tagen und Wochen ihre jährliche Wanderung zu den Laichplätzen durchführen. Die hierbei oft unvermeidbare Überquerung von Straßen stellt für die Tiere jedoch durch den Autoverkehr eine erhebliche Bedrohung dar, gegen die sie sich nicht selbst schützen können.
Damit möglichst viele Amphibien im Landkreis Tuttlingen ihre Laichgewässer unversehrt erreichen können, werden in den nächsten Tagen an den bekannten Wanderstellen Warnschilder aufgestellt, welche die Autofahrer um besondere Aufmerksamkeit bitten. Folgende Wanderstrecken im Landkreis Tuttlingen sind betroffen:

· L 438 Balgheim- Dürbheim
· L 432 Seitingen- Konzenberg
· L 432 Schura- Durchhausen
· K 5910 Aldingen- Schura
· K 5921 Immendingen- Bachzimmern- Ippingen
· GVS Dreilärchen- Geisingen
· B 311 Tuttlingen- Möhringen
· K 5943 bis Ortseinfahrt Gutmadingen
· K 5944 Möhringen- Esslingen
· L 185 Längehaus- Leipferdingen
· L 191 Kirchen-Hausen- Hegaublick

· B 14 Abzweigung nach Heudorf
· L 438 Egesheim- Bubsheim
· K 5931 Emmingen- Liptingen
· K 5914 Seitingen- Gunningen
· L 438a Dürbheim- Rietheim
· K 5906 Harras- Obernheim
· L 433 Harras- Reichenbach
· L 433 Reichenbach- Egesheim
· GVS Schwandorf- Ilgental
· B 523 Abfahrt Seitingen- Wurmlingen

Ein Teil dieser Wanderstrecken ist mit Schutzzäunen versehen, die von ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten, damit die Helfer unbeschadet ihrer Arbeit nach-gehen können. In Einzelfällen können Geschwindigkeitsbegrenzungen eingerichtet werden.
Eine besondere Situation ergibt sich an der K 5944 zwischen Möhringen und Esslingen im Bächetal. Aufgrund der besonderen Bedeutung dieser Wanderstrecke für den Amphibienschutz wird die Kreisstraße während der Wandersaison komplett mit Schranken gesperrt. Die Sperrung erfolgt hier während der Winterzeit ab 19:00 Uhr, während der Sommerzeit ab 20:00 Uhr, jeweils bis 6:00 Uhr. Der parallel verlaufende Waldweg wird ebenfalls entsprechend gesperrt. Die Polizei und die Forstverwaltung überwachen die Sperrung.
Das Landratsamt Tuttlingen bittet alle Autofahrer ab Beginn der Dämmerung, insbesondere in lauen Regennächten, an den oben genannten Wanderstrecken besonders vorsichtig und langsam zu fahren. Neben dem Schutz der Amphibien steht hier auch der Schutz der ehrenamtlichen Helfer im Vordergrund.

Freundliche Grüße
Nadja Seibert

Presse- und Medienstelle/
Büro des Landrats

Mehr Spaß im Schnee! Wie Ihre Vierbeiner gut durch den Winterspaziergang kommen

Das sind unsere Tipps vom Tierschutzverein Schramberg:

  • Weil die Ballen an den Pfoten der Hunde oft sehr rissig und spröde sind, sollten diese vor dem Spaziergang mit Melkfett oder Olivenöl eingerieben werden. So kann sich weniger Salz, Schnee und Eis zwischen die Zehen setzen.
  • Bei Langhaarhunden wachsen die Haare zwischen den Zehen und Ballen besonders lang. Damit sich keine Eisklumpen bilden können, die Haare einfach entsprechend kürzen.
  • Wem es möglich ist, sollte gesalzene Straßen und Gehwege meiden und lieber in den Wald etc. ausweichen. Wem es nicht möglich ist, die Pfoten des Hundes nach dem Spaziergang mit lauwarmen Wasser abwaschen. So kann der Hund das (ungesunde) Salz nicht ablecken.
  • Der Organismus des Hundes braucht bei Kälte mehr Energie, deshalb sollte die Futterration pro Tag etwas erhöht werden. WICHTIG: Erst nach dem Spaziergang füttern (wegen Magendrehen).
  • Kleidung für Hunde muss in der Regel nicht sein. Allerdings ist es bei alten, kranken Hunden, oder bei Hunden mit sehr wenig Unterwolle schon sinnvoll, dem Hund eine wärmende Jacke anzuziehen.
  • Schnee ist ungesund und kann zu Gastritis führen, deshalb darauf achten, dass der Hund wenig oder besser noch gar kein Schnee frisst.
  • Da die Tage momentan sehr kurz sind, müssen viele Hundebesitzer mit ihren Hunden in der Dunkelheit laufen gehen. Es ist wichtig, dass sie von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig erkannt werden. Das Angebot auf dem Markt ist sehr groß. Es gibt Halsbänder und Leinen mit Reflektoren, Leuchtbänder und und und. Für den Hundeführern ist eine Stirn-oder Taschenlampe ratsam, genauso wie Reflektoren an der Kleidung.

Unsere Haustiere der KW05: Kleines Sorgenkind

Fast ihr ganzes Leben lang ist die kleine Elly schon beim Tierschutzverein Schramberg – denn sie ist Epileptikerin. Tagtäglich muss Elly mit Medikamenten versorgt werden, ist aber seit eineinhalb Jahren frei von Anfällen. So kann sie ihr wunderbares Katzenleben in vollen Zügen genießen. Leider ist sie aber immer noch ohne richtiges Zuhause.

Für nicht einmal einen Euro am Tag kann ihr ein langes Leben, ohne Anfälle ermöglicht werden. Und das tägliche Tabletten-Ritual lässt sie mittlerweile gelassen über sich ergehen. Am liebsten ist sie aber den ganzen Tag draußen am toben. Abends kommt sie aber immer brav zu ihrer Pflegefamilie in die Wohnung zurück und dann steht erst mal Schmusen auf dem Programm.

Ihre liebevolle Art lässt sie aber auch gerne Hunde spüren!

Mehr Infos zu Elly unter der Telefonnummer: 0171/9715835

Unsere Haustiere der KW04: Wilde Schmusekätzchen?

Eigentlich suchen Jakob und Greta die Nähe zum Menschen – anfassen lassen wollen sie sich aber trotzdem nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Mit einem zarten, halben Jahr wurden die beiden in Schramberg mit ihrer wilden Mutti gefunden. Die hält so gar nichts von Menschenkontakt, weshalb sie nach einer intensiven Untersuchung wieder in die freie Natur entlassen wurde. Eine Unterschlupfmöglichkeit hat sie aber trotzdem und eine Futterstelle.

Ihre Babys aber leben nun in einer liebevollen Pflegefamilie, wo sie sich nach Lust und Laune austoben. Dabei lenken Jakob und Greta auch keine Haushaltsgeräusche ab. Und, obwohl sie quasi noch Babys sind, haben sie keinerlei Angst vor Hunden.

Weitere Infos unter 07422/567899 oder 0177/4694183.

Unsere Haustiere der KW 03: Hör mal wer da gackert!

Die gackern wie die Hühner ähm Hähne! Premiere in der Tierzeit: Hans, Franz und Achim sind die ersten Hähne in unserer Tierzeit. Allerdings war ihr Weg in die Tierzeit überhaupt nicht zum lachen. Die drei Zwerghähne wurde in einem Waldstück zwischen Waldmössingen und Aichhalden ausgesetzt.

Trotz dieser schlechten Erfahrung sind sie sind recht zahm, menschenbezogen und lassen sich problemlos einfangen. Hans, Franz und Achim sind Zwerghähne, ca. drei Monate alt und Mischlinge, laut einem Zwerghuhn-Experten. Allerdings werden sie sich gegenseitig bekämpfen wenn sie erwachsen sind. Deshalb sollte jeder von ihnen einzeln mit einer Hühnerschar gehalten werden. Ist die Hühnerschar groß genug, könnte man auch zwei Hähne dazu gesellen.

Es wäre schön, wenn die drei die Möglichkeit bekämen, tagsüber auf einer Wiese nach Regenwürmer zu suchen. Und wie es sich so für Hähne gehört krähen sie recht oft. Ihre neue Nachbarschaft sollte also auch entsprechend tolerant sein. Telefonnummer der Pflegestelle: 07422/567899 oder 0177/4694183

Unsere Haustiere der KW 50: Endlich im warmen Heim

Blut ist dicker als Wasser, nicht nur Tatsache sondern auch ein altbekanntes Stichwort. Auch Biene und Fuchur werden als Geschwister ein Leben lang miteinander verbunden sein. Beide wurden mit ca. 13 Wochen als wilde Kätzchen in Lauterbach eingefangen.

Ganz großes Vertrauen hat Biene schon mittlerweile. Sie schleicht gerne zu ihren Pflegeeltern aufs Sofa, lässt sich streicheln und verwöhnen.Ihr Bruder Fuchur braucht dahingegen noch etwas Zeit. Er ist gegenüber Menschen noch sehr schüchtern und weiß es noch nicht ganz so zu schätzen, dass er jetzt im Warmen sein darf und regelmäßig Futter bekommt.

Die Geschwister sind aber recht neugierig und spielen für ihr Leben gern miteinander. Kontakt zur Pflegefamilie 0176/98933851

Unser Haustier der KW 49: Eleganter Schmusekater

Er ist zierlich, aber elegant: Gizmo! Mit seinen drei Jahren hat er schon etwas Lebenserfahrung gesammelt und sticht besonders durch seine soziale Ader hervor. Das macht sich vor allem in seiner Pflegestelle bemerkbar, denn da ist Gizmo quasi der große Bruder für alle Katzenbabys. Insgeheim ist er aber sehr gelassen und liebt seinen Freigang. Was ihm auch auf keinen Fall fehlen darf sind tägliche Zärtlichkeiten von seiner neuen Familie. Er wurde leider abgegeben, da sich die Lebensumstände seiner Besitzer verändert haben.

Gizmo ist kastriert, geimpft und gechipt und freut sich auf ein Zuhause gerne auch mit Artgenossen und/oder zu einem Hund. Kontakt zur Pflegestelle: 0171/9715835.